Mit dem eigenen Kamin heizen

In längst vergangenen Tagen stellte das Heizen mit Holz keine Seltenheit dar, vielmehr war es gang und gäbe. Mit dem Einzug unterschiedlicher Heizsysteme wurden Öfen jeglicher Art verdrängt und der Verbraucher hat es genossen, ohne großen Aufwand Wärme ins Eigenheim zu bringen. In der heutigen Zeit stehen das knisternde Feuer und ein eigener Kamin wieder ganz oben auf der Wunschliste der Hauseigentümer. Man schätzt sie wieder – die wohlige Wärme, die nur von einem echten Feuer ausgeht.

Die zusätzliche Heizquelle

Der eigene Kaminofen wird gerne als zusätzliche Heizquelle genutzt. Neben einem gängigen Heizsystem finden sich in deutschen Wohnzimmern unter anderem Kaminöfen, Specksteinöfen oder Kachelöfen, die für behagliche Wärme und flackerndes Feuer sorgen. Je nach Größe und Ausrichtung des eigenen Kamins können einzelne Zimmer oder die ganze Wohnung damit geheizt werden.

Der eigene Kamin als Heizsystem

Soll das ganze Haus mit einem Kamin geheizt werden, sind neben dem Kaminofen außerdem bestimmte Rohrsysteme nötig. Der Kamin selbst muss über eine Leistung verfügen, die mit einer Zentralheizung vergleichbar ist. Optimal wäre es, ihn mit der Warmwasserbereitung zu kombinieren. Soll das ganze Haus geheizt werden, befindet sich die Feuerstelle meist im Keller.

Frühzeitig mit dem Heizen beginnen

Dreht man die Heizung an, dauert es nur wenige Minuten, bis sich die Wärme ausbreitet und der zu beheizende Raum warm ist. Wer ein Feuer im Kamin entfacht, sollte frühzeitig mit dem Heizen beginnen. Es dauert mindestens eine halbe Stunde, bis sich die wohlige Wärme im Zimmer verbreitet, will man mehrere Zimmer warm haben, muss dies außerdem zeitlich berücksichtigt werden. Gerade in der sehr kalten Jahreszeit ist es empfehlenswert, das Feuer niemals ganz ausgehen zu lassen, sodass immer eine Restwärme zurückbleibt. Über Nacht haben sich Briketts bewährt: So findet man am Morgen ausreichend Glut vor, um das Feuer in kurzer Zeit erneut zu entfachen.

Holz ist nicht gleich Holz

Prinzipiell kann jede Holzart zum Heizen genutzt werden. Auch die sogenannten Pellets erfreuen sich in der heutigen Zeit immer größerer Beliebtheit. Wichtig ist allerdings, dass das Holz gut abgelagert ist, ganz frisches Holz kann nicht zum Feuern genutzt werden. Optimal ist ein zwei Jahre altes Holz. Ein sehr gutes Holz stellt das Holz von Buchen dar, es verbrennt nur langsam, sodass, nicht laufend neue Scheite nachgelegt werden müssen. Aber auch Birken-, Tannen- und Eichenholz ist für das knisternde Feuer verwendbar.

Wissenswertes

Ein Feuer entfacht man am besten mithilfe eines Anzünders und kleineren Holzscheiten. Papier und Pappe sind ebenfalls verwendbar. Des Weiteren muss Verbrennungsluft zugeführt werden, die etwa nach einer halben Stunde wieder weggenommen werden kann. Ansonsten gehört nichts ins Kamin: Abfälle jeglicher Art sind beim Befeuern des Kamins tabu! Es ist nicht nur die ganz besondere Wärme, die ein Feuer verbreitet, viele Nutzer entscheiden sich auch aus Kostengründen für das Heizen mit dem eigenen Kamin. Allerdings sollte auch den Holzpreisen Beachtung geschenkt werden. Am günstigsten fährt, wer selbst mit “der Axt in den Wald” geht.

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