Wann darf man den Stromanbieter wechseln?

Die Stromkosten stellen in jedem Haushalt und in jedem Gewerbebetrieb einen extrem belastenden Posten im finanziellen Budget dar. Damit nicht genug – die Preisspirale der Stromkostenentwicklung kennt nur eine Richtung und die führt beständig nach oben. Daran kann kein Verbraucher etwas ändern.

Er kann aber mit seinem Verbrauchsverhalten einen erheblichen Einspareffekt für sich erzielen. Dazu gehören Dinge wie verhinderter Stand-by-Betrieb von elektronischen Geräten, Verwendung energieeffizienter Leuchtmittel, verbesserter Wärmeschutz am Gebäude und vieles mehr. Damit senkt er den Energieverbrauch und leistet einen wichtigen Dienst zum Wohle einer unbelasteten Umwelt. Ein wesentliches Einsparpotenzial besteht jedoch darin, zu einem günstigeren Stromanbieter zu wechseln. Er bietet damit der Preisentwicklung Paroli zugunsten aller Verbraucher.

Was tun, wenn Ihnen der Strompreis zu hoch ist?

Die Liberalisierung des Strommarktes hat vor einigen Jahren die festgefahrenen Strukturen der örtlichen Stromanbieter durchbrochen. Seitdem konkurrieren mehr als zweihundert Unternehmen miteinander. Das macht es sinnvoll, den Anbieter zu wechseln. Ist dieser Wechsel jedoch mit der umständlichen Einholung von Angeboten verbunden?

Das Internet nimmt Ihnen diesen schier unüberschaubaren Aufwand ab. Vergleichen Sie zum Beispiel bei dem Portal stromvergleich123.net und Sie erhalten in Sekundenschnelle einen Überblick, welche Stromanbieter unter Ihrer Postleitzahl die günstigsten sind. Tragen Sie lediglich Ihren durchschnittlichen Stromverbrauch in die Suchmaske ein und bequem vom Laptop aus erfahren Sie, zu welchem Anbieter es sich lohnt, zu wechseln.

Können Sie jederzeit Ihren Stromanbieter wechseln?

Egal, von wem Sie bisher Ihren Strom beziehen – Sie haben mit ihm einen Vertrag geschlossen. Darin ist geregelt, wie lange Sie mindestens an diesen Vertrag gebunden sind. Das muss aber nicht generell so sein, denn Sie können den Anbieter wechseln, wenn

  • die Mindestvertragslaufzeit abläuft
  • Ihr bisheriger Stromanbieter den Preis erhöht oder
  • Ihr Anbieter seine Vertragsdetails mehrfach nicht einhält (falsche Abrechnung, Konkurs).

Nicht der billigste Anbieter muss aber auch der beste sein. Wenn Sie wechseln, meiden Sie möglichst Anbieter, die Vorkasse verlangen. Nutzen Sie aber auch nach Möglichkeit kurze Vertragslaufzeiten oder Preisbindungen innerhalb der Laufzeit. Als Preisfuchs profitieren Sie darüber hinaus von einem eventuellen Anbieterbonus oder vom Rabatt am Ende des ersten Abrechnungszeitraumes. Den Anbieter zu wechseln lohnt sich fast immer, wenn dies vertraglich gerade zur Debatte steht.

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